Kaffeequalität

Kaffeequalität


Verpackung

Nach dem Rösten wird der Kaffee verpackt. Doch wie gut sind die Kaffeebohnen wirklich, die wir nach dem Kauf in der Hand halten? Einige Informationen auf der Verpackung können uns bereits erste Indizien über die Qualität der Kaffeebohnen geben.


Aromaventil

Aromaventil

Da Kaffeebohnen nach der Veredelung noch etwas ausgasen, werden sie in einer Aromaschutzverpackung mit einem Aromaventil verpackt. Durch das Aromaventil kann das Kohlendioxid aus der Verpackung austreten, jedoch kann kein Sauerstoff von außen in die Verpackung eindringen und die Aromen beeinflussen.


Röstdatum

Röstdatum

Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist wichtig, lässt jedoch keinen Rückschluss auf die Aromavielfalt des Kaffees zu. Denn Kaffee ist an sich sehr lange haltbar. Auch wenn sich das Aroma des Kaffees verflüchtigt hat, ist der Kaffee nicht schlecht und kann noch verwendet werden. Mehr Aufschluss über das Vorhandensein der Aromen gibt ein Röstdatum. Dieses ist nicht immer angegeben. Ist es jedoch auf der Verpackung vorhanden, kann man schnell erkennen, ob die Kaffeebohnen frisch oder veraltet sind. Das Röstdatum sollte nicht länger als zwei Monate zurückliegen, denn sonst hat auch noch so guter Kaffee ein Großteil seines Aromas verloren. Daher veredeln wir unsere Coffee Perfect Hausröstungen monatlich, um unseren Kunden immer frische Kaffeebohnen anbieten zu können.


Siegel

Siegel

Befinden sich Siegel auf der Kaffeeverpackung, so stammt der Kaffee meist aus nachhaltigem und biologischem Anbau. Doch wofür stehen FairTrade, Bio-Siegel oder Rainforest Alliance? Welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, um eines der Siegel zu erhalten, können Sie in unserem Kapitel „Zertifizierungen“ nachlesen. Da wir nach dem DE-ÖKO 039 biozertifiziert sind, dürfen wir Produkte, die das Bio-Siegel tragen, verkaufen. Siegel sind ein gutes Zeichen, da zwar die Qualität an sich nicht bewertet wird, aber bessere Lebensbedingungen und ein ökologischer Anbau durchaus die Qualität steigern. Dennoch muss ein Fehlen von Logos und Siegeln kein schlechtes Zeichen sein. Es gibt Organisationen, die durch freiwilliges Handeln bessere Kaffeequalität fördern, dies jedoch nicht durch Logos und Siegel kennzeichnen.


Preis

Preis

Qualität kostet. Das gilt besonders für Kaffee. Deshalb sollte man seinen Kaffee nicht nach dem günstigsten Preis auswählen, sondern nach Qualität und vor allem den eigenen Vorlieben.


100% Arabica

100% Arabica

Eigentlich nur eine Inhaltsangabe, empfinden aber doch viele Käufer die Angabe „100% Arabica“ als Qualitätsmerkmal. Das stimmt natürlich nicht. Diese Angabe gibt lediglich an, dass keine Robusta-Bohnen enthalten sind. Ein Indiz, welches etwas mehr über die Qualität aussagt, ist die Bezeichnung „Hochlandkaffee“. Zwar muss „Hochlandkaffee“ nicht zwangsläufig Spitzenqualität besitzen, deutet jedoch darauf hin, dass die Bohnen mehr Zeit zum Reifen hatten und die Aromen sich besser ausprägen konnten.



Ganze Bohne

Ganze Bohne

Der beste Kaffeevollautomat kann aus aromalosen oder minderwertigen Bohnen keinen wohlschmeckenden Kaffee zaubern. Daher ist es wichtig beim Kauf auf die Qualität der Bohnen zu achten und diese nicht nach dem günstigsten Preis auszusuchen.


Gleichmäßigkeit

Gleichmäßigkeit

Eine gleichmäßige Bräunung und Größe deutet auf eine gute Qualität hin. Die Mischung sollte keine verbrannten oder verkohlten Bohnen enthalten. Dennoch können Arabica-Robusta-Mischungen Kaffeebohnen verschiedener Größen enthalten, da Robusta-Bohnen kleiner sind als Arabica-Bohnen. Bei reinen Arabica-Kaffees sollten die Bohnen aber in etwa die gleiche Größe haben.


Inhalt

Inhalt

Gute Qualität beinhaltet ausschließlich Kaffeebohnen. Das heißt, dass Reste von Schalen, Ästen oder Steinen nicht vorhanden sein sollten. Finden Sie dennoch solche Dinge in Ihren Kaffeebohnen, wurde beim Sortieren gespart. Verwenden Sie solche Kaffeesorten auf keinen Fall, da vor allem Steine das Mahlwerk von Vollautomaten und Kaffeemühlen Schaden kann.



Aufbewahrung

Aufbewahrung

Generell gilt: Kaffee sollte nach dem Kauf schnell verbraucht werden und nicht über Wochen und Monate im Schrank stehen. Denn Kaffee verliert über die Dauer seine Aromen und kann sein volles Potential nicht mehr entfalten. Eine richtige Aufbewahrung kann allerdings den Aromaverlust verlangsamen, so dass der Kaffee auch nach zwei Wochen noch so schmeckt, wie beim Öffnen der Verpackung.


Nur nach Bedarf

Nur nach Bedarf

Kaffee sollte niemals auf Vorrat gekauft werden. Kaufen Sie immer nur so viel, wie Sie innerhalb der nächsten Wochen – optimal sind vier bis sechs Wochen – verbrauchen können. Mahlen Sie die Bohnen mit einer Kaffeemühle, so sollten Sie ebenfalls nur so viel Bohnen mahlen, wie Sie brauchen. Denn ganze Bohnen können das Aroma besser festhalten als Kaffeemehl.


luft- und lichtdicht

Luft- und lichtdicht

Licht, Sauerstoff und Wärme sind des Kaffees größte Feinde. Daher ist es ratsam Kaffeebohnen dunkel und luftdicht zu lagern. Da Kaffee schnell fremde Gerüche annimmt, sollte er nicht direkt neben stark riechenden Lebensmitteln oder parfümierten Dingen, wie z.B. Kerzen, gelagert werden.


kühl und konstant

Kühl und konstant

Ebenfalls ist es wichtig, dass die Kaffeebohnen kühl gelagert und keinen starken Temperaturschwankungen ausgesetzt werden. Daher ist es wichtig, die Bohnen nach Gebrauch sofort wieder zu verschließen und an ihrem ursprünglichen Aufbewahrungsort zurückzustellen. Andauernde Ortswechsel mit unterschiedlichen Temperaturen schaden dem Aroma und beeinträchtigen den Kaffeegenuss.


Original Verpackung

Original Verpackung

Die ursprüngliche Verpackung ist immer noch die beste Verpackung. Wer auf „Nummer Sicher“ gehen möchte, kann die Bohnen in ihrer originalen Verpackung lassen und diese zusätzlich in ein luft- und lichtundurchlässiges Behältnis stecken. So ist das wichtige Aroma doppelt geschützt.


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