Kaffeepflanzen auf Plantage

Die Kaffeepflanze

Arten

Kaffee ist zweifelsohne das Lieblingsgetränk der Deutschen. Zuhause, im Café und sogar unterwegs wird der aromatische Wachmacher genossen. Doch wie entstehen die Bohnen und wie unter­scheiden sich die Arten voneinander?

Kaffeepflanzen gehören zur Familie der Röte­gewächse. Es gibt viele Arten von Kaffee, doch nur wenige eignen sich für die Herstellung von Kaffee. Arabica und Robusta sind die bekanntesten und meist­gekauften Kaffee­arten der Welt. Neben diesen beiden Arten gibt es noch weitere, die aber aufgrund deren Rarität nicht so leicht erhältlich, aber dennoch sehr gefragt sind. Die Kaffee­bohnen bilden den Samen der Kaffee­pflanze oder des Kaffee­baumes. Da es für die Ernte einfacher ist, werden die Bäume eher klein gehalten. Die Kaffee­kirsche enthält in der Regel zwei Kaffee­bohnen. Doch manchmal verkümmern die Frucht­ansätze und bilden nur eine Bohne, die sogenannte Perl­bohne. Diese ist besonders begehrt, da sie ein stärkeres Aroma enthält.

Arabica-Bohnen

Arabica

Den größten Anteil auf dem Kaffeemarkt hat die Arabica-Bohne. Sie ist vor allem für ihre Bekömmlichkeit und ihren weichen fruchtigen Geschmack bekannt. Die Bohne erkennt man an ihrem ovalen Körper und der geschwungenen S-Linie auf der flachen Seite. Sie enthält im Vergleich zur Robusta weniger Koffein und ist anspruchsvoller was die Anbaubedingungen angeht.

Arabica-Bohnen bevorzugen eine höhere Lage – zwischen 800 und 2.000 Metern – und benötigen ein ausgeglichenes Klima mit milden, beständigen Temperaturen. Ab einer Anbauhöhe von 1.000 Metern spricht man daher auch von Hochlandkaffee. Die anspruchsvolleren Bedingungen sind Voraussetzungen für die vielfältigen Aromen, die die Bohne so beliebt machen. Aber als einzige Kaffeepflanze ist die Arabica-Pflanze in der Lage sich selbst zu befruchten, alle anderen Kaffeearten sind auf die Fremdbefruchtung durch Wind und Bienen angewiesen. Einige Röster verwenden für ihre Mischungen ausschließlich Arabica-Bohnen. Auf der Verpackung wird diese Mischung mit „100% Arabica“ gekennzeichnet.

Robusta-Bohnen

Robusta

Die Robusta-Pflanze ist im Verhältnis zur Arabica-Pflanze wesentlich widerstands­fähiger. Sie ist resistenter gegenüber Krank­heiten wie dem „Kaffeerost“, was auf den höheren Koffein­gehalt zurück­zuführen ist und kann mit höheren Temperaturen ebenfalls besser umgehen. Ihre Anbau­höhe liegt unter 900 Metern. Sie wächst schneller und ist ertrag­reicher als die Arabica-Pflanze und ihr Geschmack ist erdig, holzig und bitter.

Deshalb wird sie besonders gerne für Espresso-Mischungen verwendet. Die Bohne ist im Vergleich zur Arabica-Bohne kleiner und runder. Auf der flachen Seite hat sie meist einen geraden Schlitz.

Kaffeepflanze

Weniger bekannte Kaffeearten

Am Tschadsee, der in Zentral­afrika zwischen den Ländern Tschad, Kamerun, Niger und Nigeria liegt, wurde erst vor knapp 100 Jahren die Excelsa-Pflanze entdeckt. Sie gedeiht trotz trockenem Boden und in regen­armen Zeiten sehr gut und auch sehr ertrag­reich. Der Geschmack des Excelsa-Kaffees ist stark und aromatisch. Daher wird er vorwiegend in der Anbau­region konsumiert. Nur geringe Mengen gelangen durch den Export ins Aus­land.

Auch die Liberica-Pflanze – Anbau­gebiete sind Liberia, Sierra Leone, die Zentral­afrikanische Republik, Benin, die Philippinen, Indonesien und Vietnam - ist sehr robust. Sie ist kaum anfällig für Parasiten und Schädlinge, hat eine lange Lebens­dauer und erbringt einen sehr hohen Ernte­ertrag. Sie ist sehr herb im Geschmack, da sie weniger Zucker und mehr Koffein als Arabica- und Robusta-Bohnen enthält. Ihr Reife­prozess dauert aller­dings länger als bei anderen Kaffee­arten. Häufig werden Liberica-Bohnen als Bei­mischung verwendet.

Stenophylla-Bohnen wachsen in einer Höhe von bis zu 700 Metern und benötigen nur sehr wenig Wasser. Die Früchte der Stenophylla-Pflanze sind schwarz und brauchen im Vergleich zu anderen Kaffee-Arten mehr Zeit für das Reifen. Deshalb wird er meist nur für den inländischen Bedarf angebaut. Stenophylla-Kaffee schmeckt sehr mild, da er nur sehr wenig Koffein enthält. Kultiviert wird diese Kaffee­art in Guinea, Sierra Leone, der Elfenbein­küste, Ghana sowie Nigeria.

Kaffeebohnen

Besondere Kaffeesorten

Kaffeesorten sind Mischungen und Variationen der oben genannten Kaffee­arten. Die hier aufgeführten Kaffee­sorten weisen Besonder­heiten und Unter­schiede aufgrund lokaler Umwelt­faktoren oder ihres Entstehungs­prozesses auf.

Kopi Luwak stammt von den Inseln Sumatra, Java und Sulawesi. Er wird auch Katzen­kaffee genannt, da die Schleich­katzenart Flecken­musang für die Herstellung verantwortlich ist. Sie frisst verschiedene Kaffee­bohnen­arten. Im Darm beginnt dann durch die Verdauung die Fermentation der Bohnen. Nach dem Ausscheiden werden die Bohnen eingesammelt und weiter­verarbeitet. Kopi Luwak gilt als der teuerste Kaffee der Welt. So liegt der Preis für 1 kg um die 300€. Da dieser aber an den Jahres­ertrag gekoppelt ist, kann der Preis stark schwanken.

Die Arabica-Sorte Maragogype wird auch Elefanten­bohne genannt, da sie in etwa 30% - 40% größer als die gewöhnlichen Arabica-Bohnen ist. Sie ist sehr säurearm und gut bekömmlich. Jedoch ist sie nicht für die industrielle Röstung geeignet, da sie mit viel Sorgfalt zweimal schonend geröstet werden muss, damit sie nicht verbrennt. Der Ernte­ertrag der Maragogype-Pflanze ist allerdings geringer als der anderer Arabica-Pflanzen und ihr Preis somit höher. Sie wird vorwiegend in Mexiko und Nicaragua angebaut.

Jamaica Blue Mountain ist eine Arabica-Pflanze, die ausschließlich in den Blue Mountains von Jamaica angebaut wird. Die Kaffee­kirschen werden hand­gepflückt und nicht wie gewöhnlich in Säcken transportiert, sondern in Holz­fässern mit schwarzer Aufschrift. Das Wachstum der Pflanze dauert durch die klimatischen Voraus­setzungen länger, jedoch kann sich so ein besseres Aroma entwickeln. Das Klima ist kühl und es gibt viele Nieder­schläge. Da das Anbau­gebiet sehr klein ist, handelt es sich um eine echte Rarität. Der Jamaica Blue Mountain schmeckt mild und süßlich und ist sehr aromatisch.

Kaffeekirschen

Die Kaffeekirsche

Die Frucht der Kaffeepflanze wird Kaffee­kirsche genannt, da sie im reifen Zustand eine rote Färbung aufweist. Lediglich die Bourbon-Kaffee­pflanze, welche zur Art der Arabica gehört und in Kenia und Brasilien wächst, bildet hier eine Ausnahme, denn ihre reifen Kaffee­kirschen sind gelb. Unreife Kaffee­kirschen sind grün und färben sich im Laufe der Reifung zu gelb und rot. Überreife Kirschen färben sich schwarz.

Die Kaffeekirsche enthält im Inneren zwei Kaffee­bohnen, die jeweils von einem Silber­häutchen umgeben sind, welches wiederum von einer Pergament­haut umhüllt ist. Die beiden Bohnen liegen mit der flachen Seite zueinander. Die beiden äußeren Schichten der Kaffee­kirsche bilden das Frucht­fleisch – auch Pulpe genannt -, welches zum größten Teil aus Wasser besteht, und die Frucht­haut.

Da Kaffeepflanzen keine Jahres­zeiten kennen, sind ihre Früchte nicht alle gleich­zeitig reif. Die Pflanzen können gleich­zeitig blühen, unreife und reife Früchte tragen und welken. Dieses tropische Phänomen hat Auswirkungen auf die Ernte und die Verarbeitung, da nur aus reifen Früchten hochwertige und aromatische Kaffee­bohnen bester Qualität entstehen können.

Kaffee-Anbaugebiet

Anbaugebiete

Kaffee wird im so genannten Kaffee­gürtel angebaut. Dieser erstreckt sich vom 23. Breiten­grad nördlich bis hin zum 25. Breiten­grad südlich. Rund 80 Länder kultivieren Kaffee­pflanzen, doch nicht alle exportieren ihren Kaffee auch ins Ausland. Nur in der Nähe des Äquators, entlang der tropischen und subtropischen Zone – und einigen wenigen Ausnahmen - finden Kaffee­pflanzen die optimalen Bedingungen, die sie zum Wachsen brauchen. Zu den Einfluss­faktoren gehören:

Temperatur: Kaffee­pflanzen mögen es warm. Die optimalen Temperaturen liegen bei 18 – 25 Grad. Jedoch darf es nicht wärmer als 30 Grad werden und nicht kühler als 13 Grad. Die Pflanzen benötigen konstante Temperaturen ohne große Schwankungen. Frost ist besonders schädlich für die Pflanzen und kann zu Ernte­ausfällen führen. Direkte Sonnen­einstrahlung muss durch schatten­spendende Pflanzen und Bäume vermieden werden.

Niederschlag: Allgemein benötigen Kaffee­pflanzen viel Nieder&Shy;schlag. Denn sie mögen eine hohe Luft­feuchtig­keit. Die Ausnahme bildet die Excelsa-Pflanze, die auch mit wenig Nieder­schlag und trockenem Boden gut zurecht­kommt.

Anbauhöhe: Je höher Kaffee wächst, umso mehr Zeit braucht er. Dafür bilden Kaffee­bohnen, die in höheren Gebieten angebaut wurden, mehr Aroma­stoffe und sind milder.

Karte Mittelarmerika und Karibik

Kaffeeanbauländer in Mittel­amerika und der Karibik

Costa Rica: Die Böden sind dank der vulkanischen Asche besonders fruchtbar und sorgen für ein mildes Aroma. Da es gesetzlich vorgeschrieben ist, werden in Costa Rica nur Arabica-Bohnen angebaut.

Dominikanische Republik: Qualität vor Quantität – dafür tragen 50.000 kleinere Produzenten mit traditionellen Anbau- und Ernte­methoden Sorge.

El Salvador: Auch der Kaffee aus El Salvador – es wird ausschließlich Arabica angebaut - steht für höchste Qualität. Die Plantagen­besitzer sehen es als ihre Pflicht an, diese Qualität stets beizu­behalten.

Guatemala: Der Boden Guatemalas ist durch aktive Vulkane mit Mineralien angereichert. Hauptsächlich werden Arabica-Bohnen angebaut. Nur ein kleiner Teil der Plantagen baut Robusta an.

Haiti: Da die Kaffee­bauern sich keine Insekten- und Unkraut­mittel leisten können, wird nur reinster Bio-Kaffee – haupt­sächlich Arabica – angebaut.

Hawaii: Auf Hawaii gibt es lediglich ein Anbau­gebiet welches ca. 100 km² umfasst und am Hang eines Vulkans liegt. Der Kona-Kaffee ist eine Arabica-Sorte und unter Kaffee­liebhabern sehr beliebt.

Honduras: Der Kaffee aus Honduras ist vor allem für sein kräftiges Aroma bekannt. Die besten Arabica-Bohnen wachsen in einer Höhe von 1.000 bis 1.500 Metern (High Grown) und bis zu einer Höhe von 2.000 Metern (Strictly High Grown).

Jamaika: In den Hochgebieten der Blue Mountains wird der gleich­namige Kaffee auf kleinen Plantagen angebaut. Da die Bohnen ausnahmslos handverlesen werden und man für eine Tasse Kaffee mehr Bohnen benötigt als für andere Sorten, gehört dieser Kaffee zu den teuersten Sorten der Welt.

Kuba: In Kuba sorgen tiefgelegene Anbau­gebiete für ein besonderes Aroma. Die Pflückung per Hand garantiert höchste Qualität der zum Groß­teil angebauten Arabica-Bohnen.

Mexiko: Der Großteil der mexikanischen Kaffee­bohnen – vorwiegend Arabica, wenig Robusta – stammt aus biologischen Anbau, welcher im Hoch­land auf kleinen Plantagen statt­findet.

Nicaragua: Da viele Klein­bauern weder Geld für Ernte­maschinen noch Schädlings­bekämpfungs­mittel haben, ist der Großteil der haupt­sächlich angebauten Arabica-Bohnen ökologischen Ursprungs und wird meist fair gehandelt.

Panama: Die vorwiegend hand­gepflückten Arabica-Bohnen aus Panama gelten als Gourmet-Kaffee. Dieser ist bis dato jedoch noch recht unbekannt unter den Kaffee­liebhabern.

Puerto Rico: Eine Durchschnitts­temperatur von 26 Grad und fruchtbare Böden dank Mischkultur bieten die besten Voraussetzungen für die Arabica-Bohnen, die per Hand geerntet und sortiert werden und zu den Spitzen­kaffees gehören.

Karte Südamerika

Kaffeeanbauländer in Südamerika

Brasilien: 17 von 26 Bundes­staaten bauen in Brasilien Kaffee – Arabica und Robusta - an und stellen so 1/3 der Welt­produktion. Da Brasilien eine große Menge des angebauten Kaffees selbst verzehrt, gelangen einige Sorten gar nicht erst in den Export.

Ecuador: Viele Anbau­gebiete der Robusta-Bohnen sind sehr tief­liegend und küstennah. Die Anbau­gebiete der Arabica-Bohnen dagegen gehören zu den höchsten Anbau­gebieten überhaupt.

Galapagos Inseln: 100% Bio und Arabica-Bohnen höchster Qualität. Da es sich bei den Inseln um ein National­park handelt, sind der Einsatz von Pestiziden und Kunst­dünge­mitteln verboten. Das ist bei dem nährstoff­reichen vulkanischen Boden auch nicht nötig.

Kolumbien: Der größte Teil des Kaffees wächst auf modernen Plantagen. Der Rest wird von Klein­bauern kultiviert. Kolumbien ist der größte Erzeuger von Arabica-Bohnen, von denen einige sogar sortenrein auf dem internationalen Markt verkauft werden.

Peru: Fast ausschließlich Klein­bauern tragen für die Qualität der Arabica-Bohnen aus Peru Sorge, die hand­gepflückt und nass aufbereitet werden.

Venezuela: In Venezuela wird Kaffee auf kleinen Farmen kultiviert. Dieser ist vorwiegend für den Eigen­gebrauch bestimmt, ist aber bei Kennern und Kaffee­liebhabern sehr beliebt.

Karte Afrika

Kaffeeanbauländer in Afrika

Äthiopien: In Äthiopien werden die Arabica-Bohnen sowohl nass als auch trocken aufbereitet. Nach und nach versucht man zu den glor­reichen Kaffee­handels­zeiten, die vor der Revolution in 1974 herrschten, zurück­zukehren.

Burundi: Der Kaffee – vorwiegend Arabica und ein wenig Robusta – wird auf dem Hoch­plateau des Landes kultiviert, hand­gepflückt und vorwiegend nass aufbereitet.

Elfenbeinküste: Die Elfenbein­küste baut neben Kakao fast nur von Hand gepflückte und sonnen­getrocknete Robustas an. Auf die Fermentation wird verzichtet.

Jemen: Die Arabica-Bohnen werden im Jemen im Hoch­land kultiviert. Die Ernte erfolgt mit der Hand, die Trocknung durch die Sonne. Der Kaffee­anbau ist ökologisch, da kein Geld für Kunst­dünger vorhanden ist.

Kamerun: Zu gleichen Teilen werden Arabica und Robusta in Kamerun angebaut. Aufgrund der regionalen Unterschiede variiert die Qualität der Bohnen. Der Robusta wird vorwiegend für Mischungen verwendet.

Kenia: 1.300 Großplantagen und 600.000 Klein­erzeuger kultivieren die Bourbon-Bäume (Arabica) und pflücken die gelben reifen Kaffee­kirschen per Hand.

Madagaskar: Die hand­gepflückten Robusta-Bohnen sind für ihre gute Qualität bekannt. Nach und nach wird auch der Anbau von Arabica-Pflanzen ausgebaut.

Demokratische Republik Kongo: Vorwiegend Klein­bauern kümmern sich um die Kultivierung der Kaffee­pflanzen. Der Großteil der angebauten Pflanzen sind Robustas, da es hier den Kongo-Kaffee, eine wildwachsende Robusta-Sorte gibt.

Ruanda: Ruanda ist vor allem für seine Qualitäts­kaffees bekannt. Das tropische Klima sorgt für die optimalen Bedingungen, die die Arabica-Bohnen für ihr Wachstum brauchen.

Sambia: Auf den Hochplateaus Sambias wachsen Arabica-Bohnen höchster Qualität. Aufgrund der jährlich geringen Ernte­mengen ist der Anteil am Welt­markt allerdings sehr gering.

Sao Tomé e Principe: Die hier kultivierten und hand­gepflückten Arabica-Bohnen sind eine Rarität. Der nährstoff­reiche Boden sorgt für beste Qualität, von der lediglich etwa 1.000 Sack pro Jahr exportiert werden.

Simbabwe: Aufgrund einiger Rückschläge in der Kaffee­produktion durch die Politik kann Simbabwe nur geringe Kaffee­mengen herstellen. Jedoch dürfen die Arabica-Pflanzen frei wachsen. Um sie optimal mit Nähr­stoffen zu versorgen, werden sie alle paar Jahre verpflanzt.

St. Helena: Der Kaffee­anbau auf St. Helena – sowohl Arabica als auch Robusta - wird ausschließlich per Hand durch­geführt. Der Insel­boden ist dank seines vulkanischen Ursprungs sehr nährstoff­reich und sorgt für hochwertige Bohnen.

Südafrika: Der größte Teil der sowieso geringen Produktions­menge der südafrikanischen Arabica-Bohnen dient dem inländischen Kaffee­konsum.

Tansania: Der Großteil der Arabica- und Robusta-Bohnen, die in Tansania angepflanzt werden, sind Perl­bohnen. Die Kaffee­pflanzen werden meist von Bauern und Farmern im Schatten von Bananen­pflanzen angebaut.

Uganda: Sowohl Robusta als auch Arabica finden in Uganda die perfekten Anbau­bedingungen. Jedoch gehört Uganda zu den wichtigsten Robusta-Lieferanten weltweit. Daher entfällt lediglich ein kleiner Teil auf die Kultivierung von Arabica-Pflanzen.

Karte Asien und Pazifik

Kaffeeanbauländer in Asien und dem Pazifik

Australien: Die Kaffee­pflanzen der Bourbon-Varietät liefern hochwertige Arabica-Bohnen bester Qualität. Aufgrund der geringen Export­menge und der hohen Beliebtheit des australischen Kaffees wird sein Genuss zum teuren Vergnügen.

Indien: In Indien werden sowohl Arabica- als auch Robusta-Bohnen angebaut. Das Besondere: Die geernteten Bohnen reifen durch Monsun­regen und Winde nach.

Indonesien: Vielfältig, das sind die Kaffees aus Indonesien. Hier wird Kopi Luwak, Java-Kaffee und Lager­kaffee, der in Lager­häusern nachreift, produziert. Indonesien gehört zu den größten Robusta-Exporteuren weltweit.

Neukaledonien: Die Robusta-Bohnen aus Neukaledonien erfreuen sich größter Beliebtheit unter Kaffee­liebhabern, auch aufgrund der geringen Koffein­menge. Dieser ist aber durch die Rarität und die hohen Produktions­kosten sehr teuer.

Papa Neuguinea: Der Kaffeeanbau findet größten­teils auf kleinen Plantagen im Hochland statt. Da das unwegsame Gelände den Einsatz von Maschinen nicht zulässt, werden die Kaffee­plantagen komplett von Hand gepflegt. Kultiviert werden sowohl Robusta und Arabica, wobei die Arabica-Pflanzen mit den der Jamaica Blue Mountain verwandt sind.

Philippinen: Zwar macht der Großteil der Kaffee­produktion die Robusta-Bohne aus. Doch auf den Philippinen gibt es neben dieser Kaffeeart auch noch Arabica, Excelsa und Liberica.

Vietnam: In Vietnam wird in erster Linie Robusta kultiviert. Die Pflanzen werden hauptsächlich auf kleinen Farmen angebaut. Ein kleiner Teil der Ernte ist von guter Qualität. Der große Rest entspricht eher Durchschnitts­qualität.

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