Zwei Espressi im Glas

Wie sieht eine gute Crema auf dem Espresso aus?

Jeder Espresso-Trinker liebt die braune, samtige Ober­fläche, die nicht nur gut aussieht, sondern auch eine Menge über das Getränk verrät: die Crema. Jeder Kaffee-Laie würde jetzt behaupten, dass die doch immer gleich aussieht. Doch in der Tat, kann die Crema uns Aufschluss über die Qualität des Espressos geben. Doch welche Faktoren haben Einfluss auf die Crema? Ist der Industrie Kaffee­voll­automat auf der Arbeit für die Herstellung eines Espresso geeignet? Wir gehen dem Geheimnis der Crema näher auf den Grund.

Crema auf Espresso

Was ist eine Crema?

Als Crema bezeichnet man den gold­braunen Schaum auf der Ober­fläche des Espressos, die sich kurz nach dem Ende der Zubereitung nach oben absetzt. Dies geschieht jedoch nur, bei der Herstellung mit genügend Druck und nur bei der Herstellung eines Espressos. Im Ideal­fall hat die Crema das Muster eines Tiger­felles. Eine stabile, dichte Crema ist ein Zeichen für eine optimale Extraktion während der Zubereitung.

Wählen Sie eine Espresso­mischung mit Robusta-Anteil aus, so erhalten Sie immer eine sattere Crema, als mit einer reinen Arabica-Mischung.

Zucker schwimmt auf Espresso-Crema

Wie kann ich die Crema meines Espressos aus der professionellen Kaffee­maschine testen?

Der ein oder andere hat es vielleicht schon mal im Fernsehen gesehen: der Espresso-Trinker gibt einen Löffel voll Zucker auf die Crema. Das Ergebnis: der Zucker bleibt einen Moment liegen, bevor er durch die Crema in die Flüssig­keit fällt.

Dieses Szenario ist kein Ammen­märchen: eine gute Crema ist wirklich in der Lage, feinen Zucker für einen kurzen Moment an der Ober­fläche zu halten. Testen Sie es doch einfach mal aus.

Espresso in Tasse mit Löffel daneben

Welche Faktoren können die Crema negativ beeinflussen?

Ein Faktor, der Einfluss auf den gold­braunen Schaum hat, ist der Mahl­grad. Ist dieser zu fein gewählt, findet eine Über­extraktion statt und die Crema wird sehr dunkel und schmeckt bitter. Haben Sie für Ihre professionelle Kaffee­maschine einen zu groben Mahl­grad gewählt, ist die Crema sehr wässrig und instabil.

Wer jedoch zu alte Bohnen in seinen Industrie Kaffee­voll­automaten gefüllt hat, der bekommt eine kaum vorhandene Crema zu Gesicht. Und die, die vorhanden ist, löst sich sehr schnell auf. Das liegt am Kohlen­dioxid, welches nach der Röstung durch die Bohnen abgegeben wird. Sind die Bohnen zu alt, wird kein Kohlen­dioxid mehr frei­gesetzt. Dieses ist für eine schöne Crema jedoch essenziell. Verwenden Sie ausschließlich frische Bohnen und mahlen diese erst direkt vor der Zubereitung.

Ist die Crema zu dunkel oder kaum vorhanden, kann es auch an einem zu hohen Druck bei der Zubereitung liegen. Bei zu wenig Druck hingegen wird die Crema zu hell und löst sich sehr schnell auf. Das ist der Grund, warum man einen Espresso nur mit einem Sieb­träger oder einer Industrie Kaffee­voll­automat herstellen kann und nicht mit einer Filter­kaffee­maschine.

Das gleiche Phänomen einer hellen, sich schnell auflösenden Crema entsteht, wenn man zu wenig Kaffee­pulver zur Herstellung verwendet hat. Das Gegen­teil tritt auf, wenn man zu viel Pulver verwendet hat. Hier hilft nur, die richtige Menge durch mehrmaliges ausprobieren heraus­zufinden.

Haben Sie all diese Faktoren beachtet und Sie erhalten trotzdem keine Crema, so kann dies auch an der Kaffee­sorte liegen. Es gibt durchaus Sorten, die von Natur aus kaum Crema bilden.

Und nun heißt es Ausprobieren und Testen, was die professionelle Kaffee­maschine hergibt. Spielen Sie leicht mit den verschiedenen Faktoren und beobachten, welche Auswirkungen sich daraus ergeben. Nur durch Ausprobieren werden Sie herausfinden, welche Einstellungen die besten sind.

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