Boyan Slat vor dem System 001

The Ocean Cleanup

Im Sommer 2018 machte das Projekt „The Ocean Cleanup“ in den inter­nationalen Nachrichten auf sich aufmerksam. Das „System 001“ – ein 600 Meter langer Schwimmer mit einem 3 Meter tiefen Vorhang – wurde für eine letzte Test­phase von zwei Wochen etwa 350 Seemeilen vor der Küste San Franciscos installiert, bevor es weiter zum Great Pacific Garbage Patch, einem enorm großen Müll­teppich, ging. Das Projekt gilt als die größte Ozean-Säuberung der Geschichte und hat den Millionen Tonnen Plastik­müll in unseren Meeren den Kampf angesagt.

Türkischer Mokka in Tasse

Was ist das Ziel von „Ocean Cleanup“?

Insgesamt gibt es fünf große Plastik-Müll­strudel in unseren Ozeanen. Mit den sogenannten schwimmenden „Systemen“ sollen auf eine passive und kosten­günstige Weise eine große Menge von Plastik eingesammelt und aus den Ozeanen entfernt werden. Mit einer größeren Flotte von mehreren „Systemen“ können so geschätzt rund 50% des Great Pacific Garbage Patch in rund 5 Jahren entfernt werden. Insgesamt sollen rund 60 „Systeme“ die Plastik-Müllstrudel bekämpfen.

System 001 mit dem Vorhang

Wie funktioniert „Ocean Cleanup“?

In den oberen Wasser­schichten schwimmt der Groß­teil des Plastik­mülls. Das „System“ mit dem Vorhang schwimmt auf der Wasser­oberfläche und bildet eine künstliche Küsten­linie. Fische und andere Meeres­bewohner können einfach unter dem 3 Meter tiefen Vorhang drunter her schwimmen. Das System bewegt und verhält sich ähnlich wie die Plastik­teile im Ozean, allerdings bewegt es sich schneller fort. Dadurch sammelt und konzentriert sich das Plastik in der Mitte der U-Form der Anlage. Ist das System voll mit Plastik, wird es von einem Schiff einge­sammelt und zur Weiter­verarbeitung an Land gebracht.

System 001 im Great Pacific Garbage Patch

Welche Rolle spielt coffee perfect in diesem Projekt?

Das Projekt wird alleine durch Spenden und Sponsoring finanziert. Da wir sehr viel Wert auf das Thema Nach­haltig­keit und Umwelt­schutz legen, liegt uns dieses Projekt am Herzen. Daher unter­stützen wir „Ocean Cleanup“ ebenfalls mit Spenden.

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