Frau mit Herz aus Kaffeesatz auf der Schulter

Welchen Einfluss hat der Kaffee aus dem Kaffee­automaten im Büro auf unseren Körper? Wir zeigen es Ihnen

Wir trinken ihn zum Start in den Tag, beim Meeting mit den Kollegen und auch zur nach­mittäglichen Kuchen­runde darf er nicht fehlen: Unser geliebter Kaffee. Ohne ihn fehlt uns etwas am Morgen. Bereits nach einer Tasse aus dem Industrie Kaffee­vollautomat fühlen wir uns besser, fitter, wacher. Wir trinken ihn in den verschiedensten Varianten – Filter­kaffee, Café Crème, Latte Macchiato & Co. – und selbst unterwegs darf er nicht fehlen.


Doch was passiert eigentlich mit dem Kaffee aus dem Kaffee­automaten im Büro in unserem Körper?

Silhouette Mensch Vergrößerung Mund

Die Reise des Kaffees durch unseren Körper beginnt im Mund. Die zahlreichen verschiedenen Aromen des Kaffees aus dem Industrie Kaffee­automat nehmen wir in unserem Rachen­raum in der hinteren Mund­höhle wahr.

Silhouette Mensch Vergrößerung Magen

Anschließend geht es weiter in den Magen. Dort wird das Koffein in den Blut­kreislauf aufgenommen und im gesamten Körper verteilt. Die Verteilung des Koffeins dauert etwa 30 bis 45 Minuten.

Silhouette Mensch Vergrößerung Darm

Im Darm stimulieren die Inhalts­stoffe des Kaffees - Koffein, Säuren, Gerb- und Bitter­stoffe - die Darm­bewegung. Dadurch wird der Verdauungs­prozess angeregt und die Nahrung schneller zersetzt.

Silhouette Mensch Vergrößerung Gehirn

Koffein hat direkten Einfluss auf das zentrale Nerven­system indem es die Adenosin-Rezeptoren besetzt. Adenosin ist der Boten­stoff, der dem Körper Müdig­keit signalisiert. Durch das Blockieren dieser Rezeptoren entfällt das Signal der Müdig­keit und wir können (vorerst) munter weiter machen.

Silhouette Mensch Vergrößerung Leber

Je nach Zubereitungs­art – mit einer Filter­kaffee­maschine oder einem Kaffeeautomaten im Büro – kann der Kaffee eine cholesterin­erhöhende Wirkung haben. Die liegt an den Stoffen Kahweol und Cafestol, die bei Gebrauch eines Filters in diesem hängen bleiben. Wendet man eine filterlose Zubereitungs­methode an, zum Beispiel in einem Industrie Kaffee­vollautomat, so gelangen diese beiden Stoffe in den Kaffee und somit in unseren Körper.

Personen die unter einen hohen Cholesterin­spiegel leiden, sollten daher eher zu Filter­kaffee greifen. Kaffee­trinken mit einem normalen Kaffee­konsum von etwa vier Tassen täglich brauchen sich laut aktuellen Erkenntnissen aller­dings keine Gedanken machen.

Silhouette Mensch Vergrößerung Herz

Trinkt man Kaffee, so steigert das enthaltene Koffein die Herz­frequenz. Dadurch kommt es zur Erhöhung des Puls­schlages und des Blut­drucks. Zusätzlich werden die Blut­gefäße erweitert. Das liegt an der Ausschüttung der Stress­hormone Cortisol und Adrenalin. Aber keine Panik: Diese Symptome sind unbedenklich und halten nur kurz­zeitig an. Gelegen­heits-Kaffee­trinker werden diese Symptome deutlicher und schneller wahrnehmen. Gewohnheits-Kaffee­trinker, die mehrmals täglich den Kaffee­automaten im Büro aufsuchen, hingegen werden diese Symptome vermutlich nicht einmal wahrnehmen.

Silhouette Mensch Vergrößerung Bronchien

Ähnlich wie bei den Blut­gefäßen werden aufgrund des Koffeins ebenfalls die Gefäße der Bronchien erweitert. Zusätzlich führt das Koffein zu einer Entspannung der Bronchial­muskulatur. Dadurch fällt das Atmen leichter.

Silhouette Mensch Vergrößerung Nieren

Koffein regt die Tätig­keit der Nieren an. Jedoch entzieht der Kaffee aus dem Industrie Kaffee­vollautomat dem Körper kein Wasser und darf sogar mit in die Flüssig­keits­bilanz mit einbezogen werden. Ein normaler Kaffee­konsum, (ca. vier Tassen täglich) gilt als unbedenklich und nimmt keinen schädlichen Einfluss auf die Nieren.

Abbildung Vorteile von Kaffee

Welche Vorteile hat Kaffee bzw. Koffein auf unseren Körper?

  • Koffein hat eine leistungs­steigernde Wirkung. Die Konzentrations- und Denk­fähigkeit nach dem Trinken des Kaffees steigt.

  • Koffein hat aber auch eine schmerz­lindernde Wirkung. Gerade bei Kopf­schmerzen und Migräne kann es hilfreich sich eine Tasse aus dem Kaffee­automat im Büro zu gönnen. Deshalb ist auch in einigen Kopfschmerz­tabletten Koffein enthalten.

  • Ein Grund für viele zur Tasse Kaffee zu greifen: Seine schlaf­verzögernde Wirkung – morgens macht er uns munter und vertreibt die Müdigkeit, abends hilft er uns, damit die Augen nicht so schnell zufallen. Natürlich ist die Wirkung abhängig vom gewohnten Kaffee­genuss. Personen, die regel&Shy;mäßig Kaffee trinken, leiden nachts meist weniger unter der Auswirkung des Koffeins, als Personen, die nur gelegentlich zur Kaffeetasse greifen.

  • Kaffee schützt die Leber­zellen. In mehreren Studien konnte bestätigt werden, dass Kaffee einen positiven Einfluss auf die Leber­werte hat. Zusätzlich kann Kaffee einer Leber­fibrose entgegen­wirken.

  • Ein regel­mäßiger Kaffee­konsum aus dem Industrie Kaffee­automat beziehungs­weise das enthaltene Koffein verringert das Risiko an Parkinson zu erkranken.

  • Laut der Internationalen Agentur für Krebs­forschung gilt Kaffee – egal ob aus einer Filter­maschine oder aus einem Kaffee­automaten im Büro - nicht als krebs­erregend. Ganz im Gegen­teil: Einige medizinische Studien legen nahe, dass Kaffee das Risiko an bestimmten Krebs­arten zu erkranken, senkt.

Also hat Kaffee nur Vorteile in Bezug auf unsere Gesundheit?

Zahlreiche Studien sollen beweisen, dass Kaffee eine positive Wirkung auf unseren Körper hat. Jedoch gibt es genauso viele Studien, die das Gegen­teil beweisen sollen. Allgemein gilt: Kaffee in Maßen ist vollkommen okay. Bis zu 4 Tassen (normale Tassen, keine Jumbo­becher!) Kaffee aus dem Kaffee­automaten Büro pro Tag kann man bedenken­los trinken. Die Menge des enthaltenen Koffeins pro Tasse ist natürlich abhängig von Kaffee­sorte und Röst­grad. Am Ende ist es immer am besten auf seinen Körper zu hören. Er gibt uns Bescheid, wenn es Zeit ist, ein anderes Getränk für den Tag zu wählen. Ist ihnen schon einmal aufgefallen, dass Ihnen der Kaffee nicht schmeckte als Sie krank waren? Das ist ebenfalls ein Zeichen unseres Körpers, dass Kaffee in dieser Situation nicht das beste Getränk für uns ist. Aber keine Bange, sobald wir auf dem Weg der Besserung sind, fängt der Kaffee auch wieder an zu schmecken und wir können bedenken­los den Kaffee­automat im Büro aufsuchen.

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