Die 5 größten Kaffee-Mythen

Kaffeeautomat kaufen: Ja oder Nein? –
Die 5 größten Mythen rund um Kaffee



Jeder hat bestimmt schon mal von den sogenannten Kaffee-Mythen gehört. Die verschiedensten Gerüchte, teils mit keinem Wahrheitsgehalt, ranken sich um das aromatische Lieblingsgetränk der Deutschen. Gern werden Sie auch von absoluten Kaffeegegnern als Argument benutzt. Halten Sie diese Behauptungen noch davon ab einen Kaffeeautomat zu kaufen? Coffee Perfect ist den Mythen einmal auf den Grund gegangen und räumt mit fünf der bekanntesten Gerüchten auf. So können Sie sich ohne schlechtes Gewissen eine professionelle Kaffeemaschine zulegen. Bringen Sie sich am Besten mit einem frisch gebrühten Kaffee in Stimmung und lesen Sie, weshalb Kaffeevollautomaten fürs Büro zum Beispiel durchaus Sinn machen.



Teaserbild Kaffee schädlich

Mythos 1: Kaffee ist schädlich für unseren Körper


Diese Aussage kann man so definitiv nicht treffen. Wie bei vielen Dingen sollte man zuerst die Menge an Kaffee, die jemand täglich zu sich nimmt, betrachten. Denn bekanntlich ist auch Wein gut fürs Herz. Jedoch bezieht sich diese Aussage auf den Genuss von einem Glas und nicht von einer ganzen Flasche. Das gleiche gilt eben auch für Kaffee. Bis zu vier Tassen Kaffee am Tag aus einer können laut EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) bedenkenlos aus dem Kaffeevollautomaten fürs Büro getrunken werden.

Innerhalb dieses Rahmens bestätigen viele Studien, dass Kaffee durchaus einen positiven Effekt auf den Körper haben kann:

  • Steigerung der Konzentration und der Denkfähigkeit
  • Verringerung von Schmerzen z.B. bei Kopfschmerzen
  • Schutz der Leberzellen, z.B. vor Leberfibrose
  • Risikosenkung einer Parkinsonerkrankung
  • Verringerung des Risiko an bestimmte Krebsarten zu erkranken
Sie sehen also: Die professionelle Kaffeemaschine macht Sie eher gesund als krank!



Teaserbild Wasserentzug

Mythos 2: Kaffee entzieht dem Körper Flüssigkeit


Ziemlich lange wurde behauptet, dass Kaffee den Körper entwässert. Dies konnte zur Freude aller Kaffeeliebhaber wissenschaftlich wiederlegt werden. Kaffeetrinker, die sich jetzt einen Kaffeeautomat kaufen oder dies bereits getan haben, können die getrunkene Menge Kaffee sogar zur Flüssigkeitsbilanz hinzurechnen. Das heißt auch, wessen Unternehmen einen Kaffeevollautomaten fürs Büro besitzt, braucht nun kein schlechtes Gewissen mehr haben. Wer vorm Meeting noch schnell die professionelle Kaffeemaschine besucht und sich eine leckere Kaffeespezialität mitnimmt, kann dies auch weiterhin tun. Dennoch sollte zwischendurch auch das ein oder andere Glas Wasser getrunken werden.



Teaserbild Koffein

Mythos 3: Espresso enthält mehr Koffein als Filterkaffee


Welche professionelle Kaffeemaschine Sie auch besitzen: Auch hier gilt, dass man erst einmal die Menge von Espresso und Filterkaffee betrachten muss, die verglichen wird. Hinzukommen noch andere Faktoren, die den Koffeingehalt beeinflussen: Kaffeesorte bzw. Zusammensetzung der Kaffeemischung, Röstung, Verhältnis von Kaffee zu Wasser, Mahlgrad, Brühzeit und Art der Zubereitung (Professionelle Kaffeemaschine, Filtermaschine, Kapselmaschine usw.). Durchschnittlich wird eine Tasse Filterkaffee mit etwa 55 mg Koffeingehalt pro 100 ml angegeben. Ein Espresso hat in etwa 110 mg auf 100 ml. Betrachtet man nun dieses Ergebnis, so muss man sagen, dass der Mythos wahr ist.

Doch bezieht man die Aussage eher auf einen normalen Espresso mit 25 ml, so sieht es gleich schon anders aus. In der Regel sprechen die meisten Personen, die lieber einen Kaffee trinken als einen Espresso aufgrund des Koffeingehalts, nicht von einem Espresso mit 100 ml. Betrachtet man nun den Koffeingehalt pro Portion, dann enthält eine Tasse Filterkaffee mit 150 ml etwa 82,5 mg Koffein. Ein Espresso aus einem Kaffeevollautomaten fürs Büro hingegen enthält in etwa 33 mg Koffein. In diesem Falle wäre die Aussage dieses Absatzes falsch und der Mythos wiederlegt.

Die Frage nach dem Wahrheitsgehalt dieser Aussage liegt somit im Auge des Betrachters.



Teaserbild Magenschmerzen

Mythos 4: Kaffee ist schlecht für den Magen


Ob professionelle Kaffeemaschine oder der gute, alte Filterkaffee: Allgemein ist Kaffee nicht schlecht für den Magen. Was jedoch häufig Schuld an einer Unverträglichkeit ist, ist die Röstung. Die Industrielle Röstung, bei der die Rohbohnen bei sehr hohen Temperaturen in kürzester Zeit geröstet werden, wird von vielen Kaffeetrinkern häufig als magenunfreundlich bezeichnet. Schuld sind Säuren und Bitterstoffe, die aufgrund der kurzen Röstdauer nicht abgebaut werden können. Zusätzlich sind die Bohnen zwar von außen schön braun, innerlich meist aber noch roh. Dieser Zustand ist zwar für ein Steak ideal, für Kaffee allerdings nicht. Denn Kaffee entwickelt erst bei einer längeren, gleichmäßigen Röstdauer seine Aromen und gibt diese nachher beim Aufbrühen im Kaffeevollautomaten fürs Büro frei. Setzen Sie daher bei Kaffeebohnen stets auf eine hohe Qualität.

Wer hingegen zu einer Langzeitröstung greift, dürfte weniger Probleme mit der Verträglichkeit haben. Kaffee, der langsam und gleichmäßig veredelt wurde, enthält weniger Chlorogen- und Gerbsäuren. Der Kaffee ist bekömmlicher und aromatischer. Also nicht den Kaffee verteufeln sondern einfach einen Kaffeeautomat kaufen und ganze Bohnen aus der Langzeitröstung zum Beispiel von coffee perfect verwenden. Und schon steht dem Kaffeevollautomaten fürs Büro nichts mehr im Wege.



Teaserbild Kaffeesucht

Mythos 5: Kaffee macht süchtig


Siegel: Mittlerweile gibt es unendlich viele Siegel und Zertifikate, die alle teils gleiche und teils unterschiedliche Ziele haben. In den Supermarktregalen blicken sie uns von vielen Produktverpackungen entgegen. Zertifizierter Kaffee unterliegt meist strengen Vorschriften (welche das sind erfahren Sie in unserem Artikel „Kaffee mit sieben Siegeln“), dennoch muss Kaffee ohne Siegel nicht qualitativ schlechter sein. Denn die Zertifizierung ist sehr teuer und kleine Plantagen können es sich meist nicht leisten oder investieren das Geld lieber in einen ökologischen und nachhaltigen Anbau. Daher können Siegel aussagekräftig sein, ein Fehlen ist allerdings kein Indiz für eine schlechte Qualität.