Achten Sie auf Ihr tägliches Trinkverhalten im Büro?

Allgemeines Trinkverhalten:
Kaffeevollautomaten in deutschen Büros



Haben Sie schon einmal über Ihr tägliches Kaffee-Trinkverhalten nachgedacht? Bedienen Sie sich sehr oft an der Kaffeemaschine im Büro? Achten Sie darauf, wie viele Gläser Wasser oder Tassen Kaffee Sie trinken? Haben Sie sich ein persönliches Ziel gesetzt, dass Sie täglich versuchen zu erreichen? Halten Sie sich an die Empfehlung von 1,5 Liter Wasser am Tag oder trinken Sie einfach das, wonach Ihnen gerade der Sinn steht? Ist die Kaffeemaschine im Büro Ihr bester Freund? Oder geben Sie auch anderen Getränken eine Chance? Lesen Sie hier mehr über das allgemeine Trinkverhalten in deutschen Büros.




Teaserbild Empfehlung

Wie es sein sollte – allgemeine Empfehlungen:


Das menschliche Gehirn besteht zu einem sehr großen Anteil aus Wasser. Daher ist die regelmäßige Flüssigkeitszufuhr sehr wichtig. Je weniger wir trinken, umso mehr leiden wir unter körperlichen Stress. Doch nicht nur unser Gehirn sondern auch unsere anderen Organe brauchen Flüssigkeit um richtig arbeiten zu können. Empfohlen wird eine Flüssigkeitsaufnahme von ca. 1,5 bis 2 Liter pro Tag. Je nach Wetterlage und Aktivität bedarf es auch etwas mehr. Doch Achtung: Flüssigkeit ist nicht gleich Flüssigkeit. Am besten geeignet sind Wasser und ungesüßte Früchte- und Kräutertees. Aber auch Gemüse- und Obstsäfte können problemlos getrunken werden. Allerdings sollten Obstsäfte am besten als Schorle genossen werden, da sie viel Zucker enthalten. In Maßen sind auch Kaffee und schwarzer Tee erlaubt. Mehr als vier Mal am Tag sollte man allerdings nicht zum Kaffeevollautomaten im Büro gehen. Limonaden und Erfrischungsgetränke sowie alkoholische Getränke dürfen nicht zur täglichen Flüssigkeitsaufnahme gezählt werden.

Nehmen wir ausreichend Flüssigkeit zu uns, so funktionieren unsere Organe einwandfrei. Uns geht es gut und wir können konzentriert arbeiten.



Teaserbild Kopfschmerzen

Was sind die Folgen eines falschen Trinkverhaltens im Büro?


Wer nicht ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, der leidet schnell unter teils unangenehmen Symptomen, die nur durch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr gelindert werden können. Unser Körper braucht Flüssigkeit um richtig zu funktionieren. Folgende Symptome können bei einem Flüssigkeitsmangel auftreten:

  • Kopfschmerzen: Häufig sind Kopfschmerzen eines der ersten Symptome
  • Konzentrationsschwäche: Wir sind schnell abgelenkt und vergesslich
  • Müdigkeit: Wir haben das Gefühl gar nicht richtig wach zu sein
  • Kreislauf-Probleme: Uns ist schwindelig, es beginnt sich zu drehen
  • Trockene Haut, Lippen, Zunge und Hals: Unsere Haut wird durchgehend mit Flüssigkeit versorgt

Bei einem Mangel, werden Haut und Lippen trocken, spröde und reißen auf. Es kann ein paar Tage dauern, bis sich Haut und Lippen wieder erholen. Unser Hals und die Zunge fühlen sich trocken an, das Schlucken wird erschwert.



Und wie sieht das Trinkverhalten der Deutschen in der Realität aus?


Der Großteil der Arbeitnehmer – 60 % der Frauen & 50 % der Männer – trinken meist über den Tag verteilt kleinere Mengen. Dies entspricht dem optimalen Trinkverhalten. Denn zu viel auf einmal zu trinken ist auch nicht gesund.

24 % der Frauen und 29 % der Männer geben an, nicht auf ihr Trinkverhalten zu achten. Das ist natürlich nicht gut. Sollten Sie zu dieser Gruppe gehörten, ist es sinnvoll, sich über mehrere Tage hinweg aufzuschreiben, wie viel Flüssigkeit Sie täglich zu sich nehmen. Ebenfalls sollten Sie notieren, ob Sie Wasser getrunken haben oder doch Kaffee aus der Kaffeemaschine im Büro. Nur so können Sie sicher gehen, täglich ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen.

Mehr als ein Drittel der Frauen (37 %) und knapp ein Drittel der Männer (30 %) vergessen in stressigen Situationen zu trinken. Dies ist ebenfalls nicht gut, da der körperliche Stress durch Flüssigkeitsmangel ansteigt.

Rund ein Fünftel (19 %) der Frauen und 29 % Männer trinken nur zu Mahlzeiten oder wenn sie großen Durst haben. Während der Mahlzeiten zu trinken ist nicht verkehrt, aber allein nicht ausreichend. Wer großen Durst hat, der leidet bereits unter beginnenden Flüssigkeitsmangel. Spätestens jetzt sollte man ausreichend Flüssigkeit in kleinen Schlucken zu sich nehmen.

Rund 28 % der Frauen und 15 % der Männer gaben an, fast nie ein richtiges Durstgefühl haben. Wer kein Durstgefühl empfindet, kann die Warnsignale des Körpers nicht richtig wahrnehmen. Daher sollten diese Personen darauf achten, dass sie wirklich ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Zusätzlich sollten Sie vermerken, welche Flüssigkeiten – Wasser, Tee oder auch Cola – Sie zu sich genommen haben. Denn morgens lediglich der Kaffeemaschine des Büros einen Besuch abzustatten ist keine ausreichende Flüssigkeitsversorgung.


Quelle Statista 2017


Allgemein kann gesagt werden, dass ein Großteil der Befragten ein gesundes Trinkverhalten an den Tag legt. Dennoch kommt es natürlich nicht nur auf die Menge an. Wie bereits erwähnt: Wer ausschließlich Limonaden trinkt, der tut seinem Körper nichts Gutes. Aber Gott sei Dank ist der Mythos, Kaffee entziehe dem Körper Wasser, widerlegt. So können wir guten Gewissens den Kaffeevollautomaten im Büro ansteuern.