Kaffeekapseln auf gemahlenen Kaffee

Kaffeesorten für die Kapselkaffeemaschine im Büro:
Eine Frage des Geschmacks

11.32 Uhr, irgendwo in einem Büro in Deutschland. Soeben hat der Kollege aus der Vertriebs­abteilung klamm­heimlich die letzte Kaffee­kapsel in die Kaffee­maschine des Büros gelegt und sich genüsslich grinsend den letzten Kaffee aus der Kapsel­maschine gesichert. Fast automatisch werden dadurch die anderen Kaffee­trinker des Unternehmens auf den Plan gerufen, die sich im Verantwortungs­bewusstsein über ihre Mission in Grüppchen rund um die Kapsel­kaffeemaschine positionieren. Team Arabica, Team Robusta und Team Blend scharren förmlich mit den Hufen und besprechen ihre Strategien. Es gilt, eine Frage zu klären, die über Triumph oder Niederlage, Genuss oder Duldung des Geschmacks entscheidet: Welche Kaffee­sorte ist für die Kapsel­kaffeemaschine im Büro die Beste?

Kaffeekapseln auf Kaffeepulver

Fakt ist: Über Geschmack lässt sich wie immer streiten. Faktoren, welche die Geschmacks­qualität von Kaffee beeinflussen können, sind zahlreich und nicht von geringer Bedeutung – angefangen beim Kaffee und seiner Herstellung über den Härte­grad des verwendeten Wassers und die Art der Kaffee­maschine im Büro bis hin zu persönlichen Einflüssen auf die eigenen Geschmacks­nerven. Ist das Wasser zu kalk­haltig, der Kaffee zu grob gemahlen oder stimmt das Mengen­verhältnis von Kaffee zu Wasser nicht, kann das Endergebnis aus der Kaffee­maschine im Büro schnell wässrig, bitter oder schal schmecken.

Um unerwünschte Einflüsse so gut wie möglich zu verhindern, ist für viele daher eine Kaffee­kapsel­maschine die richtige Wahl. Kaffee­kapsel einlegen, Hebel umlegen, Knopf drücken – schon kommt der Kaffee im richtigen Misch­verhältnis und gut temperiert aus der Kapsel­maschine. Für diejenigen, die gern Cappucino oder andere milch­haltige Kaffee­spezialitäten trinken, sind einige Kaffee­kapsel­maschinen sogar mit Milch­systemen ausgestattet. Hier sollte für den richtigen Geschmack natürlich die Qualität und Frische der Milch beachtet werden. Kalkhaltigem Wasser lässt sich mit einem gesonderten Wasser­filter schnell der Garaus machen – und der Kaffee aus der Kapsel­maschine schmeckt garantiert besser.

Über Mahlgrad, Röstungs­grad und Kaffee­aromen entscheidet die Auswahl der Kapsel, womit wir wieder bei der anfänglichen Frage wären: Welche Kaffee­sorten für die Kapsel­kaffee­maschine schmecken denn nun am Besten?

Kaffeekapseln

Welche Kaffeesorten für die Kaffeemaschine im Büro anschaffen?

Kommen wir nun also zu den Kaffee­sorten: Team Arabica, Team Robusta und Team Blend können für sich jeweils einige gute Argumente verbuchen und durch Vielfalt punkten – schließlich werden die meist­getrunkenen Kaffee­sorten überall auf der Welt angebaut. Wo genau, hat übrigens auch Einfluss auf den Kaffee­geschmack:

So schmecken Arabica­bohnen aus Indonesien mit ihrem kräftigen Geschmack und einem geringen Säure­anteil anders als ihre kolumbianischen Geschwister, die Kaffee­genießer wegen ihres ausgewogenen runden Geschmacks und ihrer dezent-süßlichen Nuss-Aromen schätzen. Grundsätzlich werden dem Arabica-Kaffee Eigenschaften wie eine ausgeprägte Säure und wenig Bitter­stoffe nach­gesagt. Das Aroma wird häufig als süßlich und fruchtig beschrieben und die Geschmacks­nuancen empfinden viele KaffeeA­liebhaber als besonders vielfältig und fein.

Soll hingegen Robusta-Kaffee seinen Weg in die Kaffeemaschine im Büro finden, können sich Kaffee­trinker auf ein intensiveres und kräftigeres Aroma einstellen, als es bei Arabica-Kaffee der Fall ist. Robustabohnen zeichnen sich nicht nur durch ihre Widerstands­fähigkeit im Anbau aus, sondern auch durch ihre erdigen und nussigen Geschmacks­noten. Durch seinen volleren Körper wird der Robusta-Kaffee außerdem gern für Espresso verwendet.

Natürlich gibt es rund um den Globus auch besonders exotische Sorten: Vietnamesische Sorten wie Cartimor und Chari werden als Mischung mit Liberica- und Excelsa-Bohnen verkauft und stechen durch ihre nussig-schokoladige Note hervor. Der Jamaica Blue Mountain gehört zu den exklusiveren Sorten und ist unter Kennern für sein intensives Frucht­aroma bekannt. Selten­heitswert haben auch die Sorten Kopi Luwak – hier werden die Kaffee­kirschen durch die Verdauung von Schleich­katzen veredelt - und Yirgacheffe, der aus Äthiopien stammt und nur in geringer Menge produziert wird. Wer ihn genießen darf, kann sich über einen würzigen Kaffee mit leichter Zitrus­note freuen.

So spannend es wäre, sich in 90 Tassen um die Welt zu trinken, so landet in den meisten Kaffee­tassen doch eine der beiden meist­angebauten Kaffee­sorten: Arabica oder Robusta. Eine weitere Option gibt es noch: Die goldene Mitte! Mit den sogenannten Blends werden oft Mischungen in unterschied­lichen Verhält­nissen der beiden Kaffee­sorten hergestellt. Je nachdem, ob Robusta oder Arabica-Kaffee stärker vertreten ist, ändert sich auch der Geschmack in eine etwas nussigere oder eine fruchtigere Richtung. Viele für Kapsel­kaffeemaschinen hergestellte Kaffee­kapseln enthalten solche Blends – und bieten damit einen guten Kompromiss für alle, die sich nicht so recht zwischen Arabica und Robusta entscheiden können.

Damit wäre die Frage, welche Kaffee­sorte für die Kapsel­kaffeemaschine im Büro die Beste ist, beantwortet: Es entscheidet nach wie vor der eigene, individuelle Geschmack. Oder – der Fairness halber – vielleicht einfach das Losglück!

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