Kaffeebohnen & Kaffeepulver

Kaffeebohnen & Kaffeepulver


Ein wichtiger Faktor für einen aromatischen Kaffee sind die verwendeten Kaffee­bohnen bzw. das Kaffee­pulver. Ist unser Füll­material von minderer Qualität, bleibt das aromatische Geschmacks­erlebnis aus – egal welche Zubereitungs­methode Sie verwenden. Daher ist es empfehlenswert, bereits beim Kauf auf die Qualität zu achten.



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Wie erkennt man Qualität?

Wenn Sie Bohnen kaufen, gibt es bereits einige Merkmale, die auf eine gehobenere Produkt­qualität hindeuten.


  • Die Verpackung von Kaffee­bohnen sollte immer mit einem Aroma­ventil versehen sein. Denn nach der Röstung geben die Bohnen Kohlen­dioxid ab, welches durch das Ventil entweichen kann. Sauer­stoff gelangt dank des Ventiles nicht in die Verpackung.
  • Kaffee ist an sich ist sehr lange haltbar. Jedoch verliert er mit der Zeit seine Aromen. Selbst Kaffee­bohnen, die das Aroma im Inneren der Bohne verschließen, haben nach zwei Monaten bereits viele Ihrer Kaffee­aromen eingebüßt. Bei Kaffee­pulver ist das bereits nach 14 Tagen der Fall. Ein Röst­datum, welches nur wenige Hersteller auf die Verpackung schreiben, ist natürlich eindeutig. Das Verfalls­datum hingegen gibt wenig Rück­schluss auf das Alter des Kaffees. Jedoch sollten Sie keinen Kaffee kaufen, der bereits in zwei Monaten abläuft. Am besten kauft man Kaffee­bohnen frisch beim Röster. Dort kann man Sie auf Wunsch auch mahlen lassen. So haben Sie immer frischen Kaffee.
  • Unser Tipp: Unsere Haus­röstungen werden monatlich frisch geröstet.
  • Letztendlich ist der Preis auch ausschlag­gebend. Guter Kaffee hat seinen Preis. Natürlich ist die Wahl des Kaffees reine Geschmackssache. Dennoch sollten Kaffee­liebhaber hier nicht geizig sein und zum aller­günstigsten Produkt greifen.


Nach dem Kauf von Kaffee­bohnen gibt es noch weitere Faktoren, die Aufschluss über die Qualität des gekauften Produktes geben:


  • Öffnet man den Beutel, sollte man ein ebenmäßiges Bohnen­bild erblicken. Gestreifte oder gefleckte Bohnen deuten auf eine unregelmäßige Röstung hin. Dies kann zum Beispiel bei der Kurz­zeit­röstung der Fall sein. Bei dieser Methode werden die Bohnen bei 400 - 800°C für 60 – 90 Sekunden geröstet. Das Innere der Bohne ist dann teilweise noch roh.
  • Bei einem reinen Arabica-Kaffee sollten die Bohnen alle in etwa gleich groß sein. Hat man eine Mischung aus Arabica- und Robusta-Bohnen gekauft gibt es, aufgrund der Eigen­schaften beider Arten, Größen­unterschiede.
  • Finden Sie in dem Kaffee­beutel andere Stoffe wie Steine oder Äste, so wurde bei der Sortierung gespart. Diese Dinge gehören nicht in den Kaffee. Verwenden Sie zur Kaffee­zubereitung einen Voll­automaten oder mahlen die Bohnen mit einer Kaffee­mühle, können aufgrund der Steine erhebliche Schäden am Mahl­werk entstehen.


lagerung

Lagerung

Doch nicht immer ist eine geringe Bohnen­qualität schuld am schlechten Geschmack. Wird Kaffee, egal ob als Bohne oder Filter­kaffee, falsch gelagert, verliert er sein Aroma oder nimmt sogar einen fremden Geruch und Geschmack an. Das macht sich dann in unserer Tasse bemerkbar.

Generell sollte Kaffee dunkel, trocken und kühl gelagert werden. Andere Dinge, die einen starken Eigen­geruch haben (wie Duft­kerzen oder Käse) sollten nicht direkt neben dem Kaffee­beutel stehen. Der Kühl­schrank ist daher der falsche Ort zur Lagerung. Hinzu kommt, dass es dort sehr feucht ist und die Kaffee­bohnen durch das Kondens­wasser ranzig werden könnten.

Am besten bewahrt man die Bohnen in der originalen Verpackung auf. Wer mag, kann diese zusätzlich in einer extra Dose verschließen. Anschließend sollte diese einen festen Platz bekommen, denn Bohnen sind sehr empfindlich was Temperatur­schwankungen angeht.




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